Sportmediziner deckt auf, warum so viele Tennisspieler wegen der Ferse hinter dem Zaun stehen statt auf dem Platz. Und warum es nicht an ihnen liegt.
Der wahre Grund ist nicht der Fersensporn selbst. Es ist eine Stelle in Ihrem Fuß, an die kaum Blut gelangt, sodass sie nicht heilen kann. Und genau das Stopp und Go auf dem Platz reizt sie bei jedem Ballwechsel neu, trotz allem, was Sie bisher versucht haben.
Stellen Sie sich einen Samstagvormittag vor. Auf dem Platz, auf dem Sie seit Jahren stehen, spielt Ihr Team das Medenspiel, auf das Sie sich im Winter noch so gefreut hatten. Und Sie stehen hinter dem Zaun. Mit einem Kaffee in der Hand statt einem Schläger. Sie schauen zu, wie die anderen den Ball schlagen, und bei jedem Punkt erinnert Sie etwas daran, was Ihnen gerade genommen wird.
Angefangen hat alles ganz harmlos. Ein Ziehen unter der Ferse nach einem ganz normalen Match. Wird schon wieder, haben Sie gedacht. Am nächsten Morgen haben Sie den Fuß auf den Boden gesetzt, und dieser Stich. So scharf, dass Sie sich am Türrahmen festhalten mussten. Wie ein Nagel, direkt unter der Ferse. Die ersten Schritte durch die Wohnung sind Sie gehumpelt wie ein alter Mensch.
Und wahrscheinlich haben Sie seitdem sehr vieles versucht. Trotzdem ist der Schmerz wieder da. Und von jedem Arzt kam am Ende derselbe Satz, den ein Tennisspieler nicht hören kann: Sie müssen pausieren. Hören Sie auf zu spielen.
Es lag nie an Ihrem Einsatz
Mein Name ist Dr. Markus Hartmann, und ich behandle seit über zwanzig Jahren Menschen mit Fersenschmerzen. Viele davon Sportler. Und fast alle sagen mir am Anfang dasselbe. Ich habe wirklich alles probiert, und nichts hält.
Das glaube ich ihnen sofort. Denn an ihrem Einsatz lag es nie. Das Problem war, dass ihnen niemand erklärt hat, was in ihrem Fuß tatsächlich passiert. Und vor allem niemand, warum gerade das Tennis, das sie lieben, alles immer wieder kaputt macht.
Denn da ist diese Falle, die nur die verstehen, die selbst spielen. Wenn Sie spielen, wird es schlimmer. Wenn Sie pausieren, wird es ein bisschen besser, aber sobald Sie zurück auf den Platz gehen, ist alles wieder da. Spielen oder heilen. Beides ging nicht. Und genau das zermürbt.
Der Sporn ist nicht der Täter
Die meisten nennen es Fersensporn und stellen sich einen spitzen Dorn vor, der bei jedem Schritt sticht. Doch ein Sporn allein macht selten Schmerzen. Etwa acht von zehn Menschen mit einem Fersensporn spüren ihn überhaupt nicht. Der kleine Kalkvorsprung ist also nicht der Täter. Er ist nur der Zeuge.
Was wirklich schmerzt, ist die Plantarfaszie. Das ist ein kräftiges Band, das unter Ihrem Fuß von der Ferse bis zu den Zehen verläuft. Und dieses Band hat eine Eigenschaft, die kaum jemand kennt, und die für einen Tennisspieler alles erklärt.
Das am schlechtesten durchblutete Band in Ihrem Körper
Die Plantarfaszie gehört zu den am schlechtesten durchbluteten Geweben in Ihrem ganzen Körper. Das klingt nach einem kleinen Detail. In Wahrheit ist es der Schlüssel zu allem.
Denn Gewebe, das kaum durchblutet wird, kann sich kaum reparieren. Die feinen Risse in der Faszie bekommen nicht das Blut, das sie zum Heilen brauchen. Über Nacht zieht sich das Band zusammen. Am Morgen reißen Sie es mit dem ersten Schritt wieder ein. Und am nächsten Morgen wieder. So entsteht ein Kreis, aus dem der Fuß von allein nicht herausfindet.
Wenn Sie das verstehen, verstehen Sie auch, warum bisher nichts geholfen hat. Und warum das nie an Ihnen lag.
Warum gerade Tennis es schlimmer macht
Tennis ist nicht gleichmäßiges Laufen. Tennis ist Stopp und Go. Der kurze Antritt zum Ball, das harte Abbremsen, das seitliche Ausfallen, der Aufprall bei jedem Richtungswechsel. Und beim Aufschlag der Absprung, der Ihnen durch die Ferse fährt wie ein Blitz.
Jeder dieser harten Stopps reizt die ohnehin unterversorgte, gereizte Faszie neu, bevor sie je die Chance zum Heilen hatte. Genau deshalb war es nach dem Spielen schlimmer, und am nächsten Morgen am schlimmsten.
Aber, und das ist der Punkt, den kaum jemand erklärt: Pause allein heilt die Faszie auch nicht. Denn ohne Bewegung kommt noch weniger Blut an die Stelle, die Blut so dringend braucht. Sie stecken in der Falle zwischen zu viel und zu wenig. Zu viel Belastung reißt das Band wieder ein. Zu wenig Bewegung lässt es austrocknen. Spielen oder heilen, und beides funktioniert nicht. Das ist keine Einbildung und keine Schwäche. Das ist die Mechanik dieses Problems.
Warum jeder Ihrer Versuche wieder zurückkam
Vielleicht hatten Sie Einlagen, gleich mehrere Paare. Die ersten Tage fühlten sich die Schritte weicher an, dann kam der Schmerz zurück. Das ergibt jetzt Sinn. Eine Einlage polstert den Fuß und dämpft den Aufprall, aber sie bringt kein Blut an die gereizte Stelle. Und ohne Blut heilt dort nichts.
Vielleicht waren Sie bei der Stoßwelle, vier Sitzungen, hundertachtzig Euro pro Stück, und kurz danach war es besser. Die Stoßwelle regt die Durchblutung an, genau deshalb wirkt sie. Doch zehn Minuten in der Woche sind viel zu wenig für ein Band, das diese Versorgung mit jedem Schritt braucht. Drei gute Wochen, dann alles von vorn.
Vielleicht kam danach eine Spritze, direkt in die Ferse. Die hat betäubt, nicht geheilt. Und das Dehnen. Genau deshalb hat man Ihnen gesagt, Sie sollen dehnen. Denn da ist noch eine zweite Stelle, von der Ihnen vermutlich nie jemand erzählt hat. Ihre Wade. Sie ist über die Faszie direkt mit Ihrer Ferse verbunden. Ist die Wade verspannt, zieht sie von oben an der Ferse wie an einem straffen Seil. Sie haben gedehnt, geduldig über Wochen. Für eine Stunde wurde die Wade weicher, dann zog die Spannung wieder an Ihrer Ferse.
Am Ende standen oft drei Ärzte, drei verschiedene Erklärungen für dieselbe Plantarfasziitis und weit über tausend Euro. Und Sie hatten sich an alles gehalten. Jede Einlage getragen, jede Übung gemacht, jede Tablette genommen, jede Pause eingehalten. Sehen Sie das Muster? Jeder dieser Versuche hat an der Oberfläche gearbeitet. Keiner ist an die Stelle gekommen, an der der Schmerz wirklich entsteht.
In Wahrheit sind es zwei Stellen
Damit wird etwas klar, das fast jeder übersieht. Es sind zwei Stellen, die gleichzeitig etwas brauchen. Die Faszie unten braucht Durchblutung, kein Polster. Und die Wade oben muss wirklich loslassen, nicht nur für einen Moment weicher werden.
Stellen Sie sich Ihre Ferse darum nicht als Wunde vor, die von selbst heilt. Stellen Sie sie sich als ein Schloss vor, das sich über Nacht verriegelt. Polster, Spritzen und kurzes Dehnen drehen den Schlüssel nicht. Man muss ihn an beiden Punkten drehen, und das nicht ein einziges Mal, sondern immer wieder, bei jedem Schritt.
Der Fuß ist nicht kaputt. Er ist verriegelt. Und kein einziger Arzt hatte das so erklärt.
Was Ihre Ferse wirklich braucht
Wenn Sie diese zwei Punkte ernst nehmen, ergibt sich fast von selbst, was wirklich helfen würde. Sie müssten zwei Dinge gleichzeitig schaffen. Erstens, die Durchblutung an der Faszie anregen, und zwar nicht zehn Minuten in der Woche, sondern über den ganzen Tag verteilt. Zweitens, die verspannte Wade nicht nur kurz dehnen, sondern dauerhaft beruhigen.
Genau dieses Prinzip kennt man seit langem aus der japanischen Körperarbeit, und heute wird es auch im Leistungssport genutzt. Statt den Fuß nur zu stützen, regt man die Durchblutung an der gereizten Stelle mit sanften Magnetfeldern an. Und über bestimmte Druckpunkte an der Fußsohle erreicht man die Wade und bringt sie dazu, ihre Spannung loszulassen.
Der entscheidende Unterschied ist nicht die Methode an sich, sondern wie oft sie wirkt. Sie wirkt bei jedem Schritt, den Sie ohnehin gehen, auch auf dem Platz. Wer mehrere Stunden auf den Beinen ist, kommt damit auf ein Vielfaches dessen, was eine Stoßwelle in einer ganzen Woche leistet. Das ist der Moment, in dem die Faszie zum ersten Mal die Versorgung bekommt, die sie zum Heilen braucht. Und zum ersten Mal heilt sie, während Sie wieder spielen, statt nur in der Pause.
So lässt sich das heute ganz einfach umsetzen
Lange gab es dieses Prinzip nur in Praxen und im Profisport. Inzwischen steckt es in einer schlichten Einlegesohle, die in jeden Schuh passt, auch in den Tennisschuh. Sie heißt Medithal.
- Sechs Magnete an der Faszie. Regen die Durchblutung an der gereizten Stelle an, den ganzen Tag statt zehn Minuten in der Woche.
- Akupressur an der Wade. Spricht über die Fußsohle die Wade an und löst ihre Spannung Schritt für Schritt.
- Wirkt bei jedem Schritt. Auch beim Antritt, beim Abbremsen, beim Aufschlag. Kein Termin, keine Übung.
- Passt unsichtbar in jeden Schuh. Vom Tennisschuh bis zum Alltagsschuh, ohne dass man etwas sieht.
Und das Ganze kostet einmalig 44,99 €, weniger als eine einzige Stoßwellensitzung.
Was ich bei meinen Patienten gesehen habe
Ich bin von Natur aus vorsichtig. Deshalb habe ich es zuerst bei eigenen Patienten beobachtet, bevor ich darüber spreche.
Eine Patientin, langjährige Tennisspielerin, neunundvierzig, hatte vierzehn Monate nicht mehr gespielt. Drei Ärzte, über tausend Euro, und beim letzten Medenspiel der Saison stand sie hinter dem Zaun und schaute ihrem Team zu. Sie legte die Sohlen in ihre Alltagsschuhe. Schon am ersten Tag erzählte sie von einem warmen Kribbeln von unten, ganz anders als die harten Einlagen.
In der ersten Woche war der Anlaufschmerz am Morgen noch da, aber kürzer. An Tag zwölf stand sie auf, setzte den Fuß auf, und der Stich blieb aus. Sie sagte mir, sie sei einfach im Bad gestanden und habe auf ihren Fuß heruntergeschaut, weil sie es selbst nicht glauben konnte. In Woche drei stand sie zum ersten Mal wieder vorsichtig auf dem Platz, nur leichtes Einschlagen. In Woche sechs ein ganzes Match, mit allen Stopps und Sprüngen. Und am nächsten Morgen kein Stich. In Woche zehn zwei Stunden, drei Sätze, und danach mit ihren Mädels noch was trinken. Wie früher.
Eine Mitspielerin trägt sie inzwischen auch, gleiche Stopps, gleicher Platz, ihr Anlaufschmerz war nach sechs Wochen weg. Und ein anderer Patient, Elektriker, den ganzen Tag auf den Beinen, sagt, seine Fersen fühlten sich abends an, als hätte er den halben Tag gesessen.
Mir ist wichtig, ehrlich zu bleiben. Das ist kein Wunder über Nacht. Bei den meisten beginnt die Veränderung in den ersten ein bis zwei Wochen und wächst von dort Woche für Woche weiter. Aber sie bleibt.
Sie haben lange genug gepolstert
Wenn Sie morgens schon vor dem ersten Schritt wissen, wie er sich anfühlen wird, dann ist das kein Zustand, mit dem Sie sich abfinden müssen. Sie bilden sich das nicht ein, Ihr Schmerz ist echt. Und Sie müssen den Sport, den Sie lieben, nicht aufgeben.
Sie haben den Fuß lange genug gepolstert. Vielleicht ist es Zeit, ihn zu entriegeln. Sollte sich für Sie nichts ändern, schicken Sie die Sohlen innerhalb von hundert Tagen zurück und erhalten Ihr Geld vollständig zurück. Sie haben nichts zu verlieren außer noch einem Samstag, an dem Sie zuschauen statt zu spielen.
Das sagen andere Betroffene
Medithal Einlegesohlen sichern
Wichtig: Die echten Sohlen mit den richtigen Magneten und Druckpunkten gibt es nur über die Herstellerseite, einmalig für 44,99 €. Von günstigen Nachahmungen rate ich ab, sie sind meist schon nach kurzer Zeit wirkungslos.
Hinweis des Autors: Die hier geschilderten Erfahrungen sind individuell und stellen kein Heilversprechen dar. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte ärztlichen Rat.