Orthopäde: Das ist der schnellste Weg, den Morgenschmerz bei Fersensporn loszuwerden
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Fersensporn

Orthopäde: Das ist der schnellste Weg, den Morgenschmerz bei Fersensporn loszuwerden.

Warum Dehnen, weiche Sohlen und andere Maßnahmen allein nicht bei jedem ausreichen. Und was ich erst begriffen habe, als es meine eigene Frau traf.

Fersensporn: Schmerz am Fersenansatz

Von Klaus F., Facharzt für Orthopädie

Ich bin dabei, mir mit diesem Text ein paar Kollegen zum Feind zu machen.

Und ehrlich gesagt ist mir das egal.

Nachdem ich zugesehen habe, wie meine Frau nachts auf allen vieren durch unseren Flur gekrochen ist…

Nachdem wir über 2.000 Euro für Behandlungen ausgegeben haben, die nichts verändert haben…

Nachdem ich als Orthopäde vor der Person stand, die ich liebe, und ihr nicht helfen konnte…

…habe ich verstanden, dass ich meinen Patienten seit Jahren etwas Entscheidendes nicht erklärt habe.

Nicht aus Böswilligkeit.

Sondern weil ich mich jahrelang auf etwas konzentriert hatte, das auf den ersten Blick völlig logisch aussieht.

Und falls Sie das hier gerade lesen, während Sie morgens auf der Bettkante sitzen, den Fuß kreisen und ihn erst mal ohne Gewicht auf den Boden setzen, nur um zu spüren, wie schlimm es heute wird…

…dann sind die nächsten 8 Minuten wichtiger als Ihr nächster Termin bei mir.

Aber lassen Sie mich zuerst von der Nacht erzählen, die alles verändert hat.

Die Nacht, in der ich meine Frau im Flur gefunden habe

Es war kurz nach 3 Uhr.

Ich bin aufgewacht, weil die Bettseite neben mir leer war.

Ich bin raus in den Flur.

Und da war sie.

Auf allen vieren. Auf dem Weg ins Bad.

52 Jahre alt. Eine Frau, die 20 Jahre lang jeden Sonntag mit mir am Fluss entlanggelaufen ist.

Und sie kroch durch ihren eigenen Flur, weil sie die 6 Meter bis zur Badezimmertür nicht laufen konnte.

Ich habe das Licht angemacht.

Und sie sagte nur einen Satz.

„Mach es wieder aus."

Nicht „hilf mir".

Sondern: Ich will nicht, dass du mich so siehst.

Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass wir es hier nicht nur mit einem Fußproblem zu tun haben.

Sondern damit, dass ein Mensch anfängt, sich für seinen eigenen Körper zu schämen.

Ein Orthopäde, der seiner eigenen Frau nicht helfen konnte

Orthopäde im Sprechzimmer

Ich stand da im Flur.

Facharzt für Orthopädie. Jahrelange Praxiserfahrung.

Und ich hatte nichts.

Ich hatte ihr genau das gegeben, was ich all meinen Patienten gebe.

Röntgen. Befund: Fersensporn.

Dehnübungen für die Wade und die Fußsohle.

Ein Rezept für Einlagen.

Ibuprofen.

Und den Satz, den ich inzwischen hasse: „Schonen Sie sich."

Schonen. Bei einer Frau, die halbtags arbeitet und einen Hund hat.

Es half für ein paar Wochen.

Dann kam es zurück.

Also haben wir weitergemacht.

Über 2.000 Euro. Und morgens war alles wie vorher.

Bisherige Behandlungsversuche bei Fersensporn

Erst die Gelsohlen aus der Drogerie. Weil weich ja angenehm ist. Sie waren angenehm.

Dann die weichsten Schuhe im Laden. Der Verkäufer sagte, das sei das Beste bei Fersenschmerzen. 3 Tage lang war es besser. In der zweiten Woche war alles wie vorher.

Dann die Maßanfertigung. Beim Kollegen, Selbstzahler. Ein hoher dreistelliger Betrag. Sie drückten nach zwei Stunden. Zurückgeben ging nicht.

Dann Physiotherapie. Die Therapeutin war ausgezeichnet. Nach sechs Terminen war das Rezept aufgebraucht. Jede weitere Stunde haben wir selbst bezahlt.

Dann die Stoßwellentherapie. Mehrere Sitzungen, jede einzeln zu bezahlen. Zwischendurch war es besser. Danach nicht mehr.

Dann die Kortisonspritze. Die tut weh. Richtig weh.

Danach hatten wir 5 gute Wochen.

Wir haben in diesen 5 Wochen einen Wochenendausflug gemacht. Sie ist am Strand gelaufen. Sie hat geweint, weil sie vergessen hatte, wie das ist.

In der sechsten Woche kam es zurück.

Und jetzt kommt der Teil, den ich als Arzt sagen muss, auch wenn er sich für Sie vielleicht komisch anfühlt.

Nichts davon war falsch. Jede dieser Maßnahmen hat eine sinnvolle Aufgabe. Sie haben bei meiner Frau nur nicht ausgereicht.

Als Nächstes stand eine zweite Spritze im Raum. Danach hätten wir über eine Operation gesprochen.

An dem Punkt bin ich ausgestiegen.

Nicht als Ehemann.

Als Arzt.

Weil mir aufgefallen war, dass wir seit 14 Monaten Maßnahme an Maßnahme reihen. Und dass keiner von uns die Frage gestellt hat, warum der Schmerz überhaupt zurückkommt.

Der Satz meiner Frau, auf den ich keine gute Antwort hatte

Röntgenbild mit sichtbarem Fersensporn

Wir saßen abends in der Küche.

Sie hatte den Fuß hochgelegt, wie jeden Abend.

Und dann sagte sie etwas, worauf ich als Facharzt keine gute Antwort hatte.

„Wenn dieser Sporn schuld ist, warum tut er dann bei so vielen anderen Menschen nicht weh?"

Ich habe irgendetwas über individuelle Verläufe gesagt.

Sie hat mich angeschaut, wie man jemanden anschaut, der ausweicht.

Und sie hatte recht.

Denn genau das ist der Punkt: Auf dem Röntgenbild sieht man bei sehr vielen Menschen dasselbe wie bei meiner Frau. Nur tut es bei ihnen nicht weh.

Gleiches Bild. Einmal Schmerz. Einmal nicht.

Und wenn das so ist, dann kann der Sporn allein den Schmerz nicht erklären.

Was die Forschung dazu sagt

Das ist keine Privatmeinung von mir. Eine Übersichtsarbeit im Journal of Anatomy, die die Studienlage zum plantaren Fersensporn zusammenfasst, kommt zu einem Ergebnis, das die meisten Betroffenen überrascht.

Ein Fersensporn ist auf dem Röntgenbild bei bis zu 63 % der Menschen ohne jede Beschwerde zu sehen.

Deshalb wird er in der Fachliteratur heute von den meisten Autoren als Begleitbefund eingeordnet und nicht automatisch als Ursache der Schmerzen. Ein Sporn im Röntgenbild gilt für sich genommen nicht als beweisend für die Herkunft von Fersenschmerz.

Für Sie heißt das ganz einfach: Ein Sporn auf Ihrem Bild ist ein Befund. Er beweist noch nicht, woher Ihr Schmerz kommt.

Kirkpatrick J. et al.: The plantar calcaneal spur – a review of anatomy, histology, etiology and key associations. Journal of Anatomy, 2017.

Und wenn nicht der Sporn allein…

…was dann?

Ich habe angefangen, Schuhe umzudrehen

Ich habe in den Wochen danach etwas gemacht, das ich in meiner ganzen Laufbahn nie gemacht hatte.

Ich habe meine Patienten gebeten, ihre Schuhe mitzubringen.

Nicht die guten. Die, die sie jeden Tag tragen.

Und ich habe sie umgedreht.

Bei einem großen Teil sah ich dasselbe.

Die Sohle war an der Ferse innen stärker abgelaufen als außen. An der Innenkante. Bei beiden Schuhen. Deutlich.

Bei meiner Frau übrigens auch.

Jetzt seien wir ehrlich: Eine abgelaufene Sohle ist keine Diagnose.

Sie beweist kein bestimmtes Gangbild und keine Ursache.

Aber sie zeigt, wie ein Schuh über Monate belastet wurde.

Und sie hat mich dazu gebracht, endlich die richtige Frage zu stellen.

Nicht: Was sieht man auf dem Bild?

Sondern: Was passiert in diesem Fuß eigentlich, während er belastet wird?

Was in Ihrer Ferse passiert, während Sie ganz normal zum Auto gehen

Ich erkläre es Ihnen so, wie ich es meiner Frau erklärt habe.

Unter Ihrem Fuß läuft ein dickes, festes Band von der Ferse bis vorne zu den Zehen.

Das ist die Plantarfaszie.

Sie hält Ihr Fußgewölbe zusammen. Also diesen Bogen unter Ihrem Fuß.

Denken Sie an einen Bogen. Nicht an das Holz. An die Sehne.

Solange die Sehne hält, behält der Bogen seine Form.

Plantarfaszie und Fußgewölbe im Querschnitt

Bei einem Teil der Betroffenen spielt jetzt Folgendes eine wichtige Rolle.

  1. Das Fußgewölbe gibt nach. Über Jahre. Durch harte Böden, Schuhe ohne echte Unterstützung, Belastung, Gewicht, Zeit.
  2. Die Ferse bekommt weniger Führung. Gibt das Gewölbe nach, dreht die Ferse beim Auftreten leichter nach innen.
  3. Die Faszie wird stärker belastet, als sie es sollte. Bei jedem belasteten Schritt.
  4. Und zwar am Ansatz. Dort, wo das Band an der Ferse verankert ist.

Genau der Punkt, auf den Sie zeigen, wenn ich frage, wo es wehtut.

Ein einzelner Schritt ist dabei völlig harmlos.

Das Entscheidende ist: Es passiert nicht einmal. Sondern bei jedem belasteten Schritt.

Und wo über lange Zeit viel Zug auf einer Stelle liegt, verändert sich das Gewebe dort. Bei manchen wird mit den Jahren auch Kalk sichtbar.

Das ist dann der Sporn, den Sie auf dem Röntgenbild sehen.

Er gehört zu einer längeren Belastungsgeschichte.

Aber er ist nicht automatisch der Grund dafür, dass es heute Morgen wehgetan hat.

Warum ein Röntgenbild diese Frage nicht beantwortet

Ein Röntgenbild zeigt Ihnen einen Befund. Etwas, das da ist.

Es zeigt Ihnen nicht, was passiert, wenn Sie aufstehen und Ihr Gewicht auf diesen Fuß bringen.

Genau deshalb muss man bei hartnäckigen Beschwerden zusätzlich auf die Belastung schauen.

Und das führt direkt zu der Frage, die Sie sich vermutlich seit Monaten stellen.

Warum tut es ausgerechnet morgens am schlimmsten weh?

Der erste Schritt am Morgen

Sie sind nachts nicht gelaufen.

Trotzdem sind die ersten Schritte die schlimmsten.

Der Grund liegt nicht am Knochen. Ein Knochensporn ist morgens genauso spitz wie abends.

Aber Ihr Gewebe verändert sich.

Wenn Sie liegen, ist kein Gewicht auf dem Fuß. Das Band ist nicht gespannt. Und Gewebe, an dem sich stundenlang nichts bewegt, wird steif.

Dann stehen Sie auf.

Und mit dem allerersten Schritt kommt Ihr volles Körpergewicht auf ein Band, das die ganze Nacht steif geworden ist.

Warum das kein Zufall ist

Dieser starke Schmerz bei den ersten Schritten nach einer Ruhephase ist so charakteristisch, dass er in den internationalen Behandlungsleitlinien zu Fersenschmerz als typisches Merkmal geführt wird.

Er ist sogar so eindeutig, dass er in klinischen Studien regelmäßig als Aufnahmekriterium verwendet wird. Wer in eine Studie zu diesem Fersenschmerz aufgenommen wird, muss ihn haben.

Für Sie heißt das: Was Sie jeden Morgen erleben, ist kein individuelles Pech. Es ist das Leitsymptom für Beschwerden der Plantarfaszie.

Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy: Heel Pain – Plantar Fasciitis, Clinical Practice Guidelines, Revision 2023.

Und dasselbe passiert nach jedem längeren Sitzen. Deshalb tut es nach dem Abendessen wieder weh wie um 6 Uhr früh.

Der Gedanke, der bei mir alles umgedreht hat

Als ich das verstanden hatte, habe ich mir noch einmal angeschaut, was wir 14 Monate lang gemacht haben.

Und ich habe jede Maßnahme gefragt: Welche Aufgabe erfüllst du eigentlich?

Dehnen arbeitet an Beweglichkeit und Gewebespannung.

Kühlen und Schmerzgel arbeiten am akuten Beschwerdebild.

Die Spritze arbeitet an der Entzündung.

Schonen nimmt Belastung raus. Aber nur, solange Sie sitzen.

Gelsohlen arbeiten vor allem an der Dämpfung.

Formstabilere Einlagen arbeiten an der Unterstützung.

Fällt Ihnen etwas auf?

Jede dieser Maßnahmen deckt einen Teil ab.

Vielleicht war also keine dieser Maßnahmen schlecht. Vielleicht hat jeweils nur ein anderer Baustein gefehlt.

Und das war der Moment, in dem ich anfangen konnte, die richtige Frage zu stellen.

Nicht: Welche Behandlung probieren wir als Nächstes?

Sondern: Was müsste ein Fuß beim Auftreten eigentlich bekommen?

Die drei Dinge, die gleichzeitig passieren müssen

1. Stützen

Das Fußgewölbe braucht von unten Unterstützung, damit es unter Belastung nicht immer weiter nachgibt. Den ganzen Tag. Nicht nur die ersten zwei Stunden.

Eine reine Gelsohle ist dafür nicht gebaut. Sie ist auf Polsterung ausgelegt.

2. Führen

Die Ferse braucht beim Auftreten Führung, damit sie nicht nach innen wegdreht. Denn diese Bewegung wirkt sich direkt auf die Spannung im Band aus.

Viele Sohlen haben hinten eine weitgehend flache Fläche. Schauen Sie später einmal auf Ihre eigene.

3. Dämpfen

Der Aufprall gehört dort abgefedert, wo er ankommt. Unter Ferse und Ballen.

Aber eben nicht unter dem Gewölbe. Dort geht es um Unterstützung, nicht um Weichheit.

Klingt logisch, oder?

Ich habe mir danach eine ganze Reihe Sohlen angeschaut. Und dabei etwas gelernt.

Aber Einlage ist eben nicht gleich Einlage.

Der Begriff sagt nichts über den Aufbau. Modelle unterscheiden sich im Material, in der Formstabilität, in der Gewölbeunterstützung, in der Fersenaufnahme und in der Dämpfung.

Ich habe also nach etwas gesucht, das alle drei Aufgaben abdeckt, die ich mir aufgeschrieben hatte.

Die meisten Modelle, die ich mir angeschaut habe, waren auf einen Schwerpunkt ausgelegt. Viel Polsterung. Oder viel Formstabilität.

Bis auf eine.

Was ich meiner Frau schließlich in den Schuh gelegt habe

Medithal Pro 2.0

Eine Einlegesohle mit 3 Zonen. Jede Zone übernimmt eine der 3 Aufgaben. Innerhalb eines einzigen Schritts.

Medithal Pro 2.0 Einlegesohle

Zone 1: die geformte Gewölbezone aus PU. Polyurethan ist ein formstabiles Material. Es ist nicht darauf ausgelegt, unter dem Körpergewicht nachzugeben, sondern das Fußgewölbe von unten zu unterstützen.

Diese Zone ist bis 150 kg belastbar und behält ihre Form auch nach einem langen Tag auf den Beinen.

Das ist Aufgabe 1.

Zone 2: die tiefe Fersenschale. Sie nimmt die Ferse auf und umfasst sie, statt sie nur auf einer flachen Fläche aufliegen zu lassen.

Das ist Aufgabe 2. Und das ist der Teil, den ich beim Vergleich am wichtigsten fand.

Zone 3: die Dämpfungsbereiche aus EVA. Ein weicheres Material unter Ferse und Ballen, also dort, wo der Aufprall beim Gehen ankommt. Und eben nicht unter dem Gewölbe, wo Unterstützung gebraucht wird.

Das ist Aufgabe 3.

Zwei Materialien, drei Aufgaben. Festes PU dort, wo gehalten und geführt wird. Weiches EVA dort, wo der Aufprall ankommt.

Stützen. Führen. Dämpfen. Drei Aufgaben, drei Bereiche, in einer Sohle.

Medithal Pro 2.0: Gewölbezone, Fersenschale und Dämpfungsbereiche

Und jetzt kommt der Punkt, an dem Sie zu Recht skeptisch sind.

Klingt gut. Aber ist so ein Aufbau wirklich das Entscheidende? Oder hätten wir einfach die teure Maßanfertigung länger tragen sollen?

Nach allem, was wir bezahlt hatten, wollte ich das genau wissen.

Der Beleg, der mich überzeugt hat

In einer doppelt verblindeten randomisierten Studie mit 142 Betroffenen wurden vorgefertigte und individuell angepasste Einlagen aus demselben Material direkt miteinander verglichen.

Nach 8 Wochen zeigten beide eine vergleichbare Wirksamkeit bei unkompliziertem Fersenschmerz.

Was heißt das für Sie? Nicht der Preis entscheidet. Sondern der Aufbau.

Doppelt verblindete randomisierte kontrollierte Studie zum Vergleich vorgefertigter und individuell angepasster Fußorthesen aus EVA bei plantarem Fersenschmerz (Plantarfasziitis), 142 Teilnehmende, 8 Wochen Beobachtungszeitraum.

Eine 480-Euro-Maßanfertigung hat mir nicht geholfen. Eine Sohle für einen Bruchteil davon kann die drei Aufgaben genauso erfüllen, wenn sie entsprechend gebaut ist.

Darauf kommt es an. Nicht auf den Preis.

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Passt in normale Alltags- und Arbeitsschuhe. 100 Tage Rückgaberecht.

Funktioniert das auch bei echten Kunden?

Das ist die Frage, die Sie sich jetzt stellen. Zu Recht.

Eine Erklärung ist eine Sache. Ein Fuß in einem echten Schuh, an einem echten Arbeitstag, ist eine andere.

★★★★★ 4,8 von 5 · über 5.000 Bewertungen

„Ich trage sie seit sechs Wochen in den Clogs. Abends ist deutlich weniger los als vorher. Der Morgen braucht noch, aber es geht in die richtige Richtung."

Sabine K. · Verifizierter Kauf

„Fest. Genau so soll das sein. Meine alte Einlage war dagegen ein Schwamm."

Thomas R. · Verifizierter Kauf

„Die ersten Tage war es ungewohnt, fast schon unbequem, damit hatte ich nicht gerechnet. Nach knapp einer Woche hat sich das gelegt. Inzwischen will ich sie nicht mehr hergeben, aber man braucht am Anfang etwas Geduld."

Kerstin L. · Verifizierter Kauf

Zwei Dinge fallen mir an diesen Rückmeldungen als Arzt auf.

Erstens: Sabine schreibt, dass der Abend zuerst besser wurde und der Morgen noch braucht. Genau in dieser Reihenfolge habe ich es auch bei meiner Frau erlebt.

Zweitens: Kerstin schreibt, dass es am Anfang ungewohnt war. Das ist keine Nebenwirkung. Das ist der Unterschied zwischen einer Sohle, die polstert, und einer, die stützt.

Und Thomas beschreibt in zwei Sätzen genau das, worum es auf dieser ganzen Seite geht.

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„Ich hatte doch schon Einlagen."

Diesen Satz höre ich in fast jedem Gespräch. Er ist berechtigt.

Aber „Einlage" beschreibt keine Bauweise.

Es ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Produkte, die sich unterscheiden im Material, in der Formstabilität, in der Gewölbeunterstützung, in der Fersenaufnahme und in der Dämpfung.

„Ich hatte schon Einlagen" bedeutet deshalb nicht automatisch: „Ich habe genau diesen Aufbau schon ausprobiert."

Nehmen Sie einmal die Sohle in die Hand, die aktuell in Ihrem Schuh liegt.

Drücken Sie mit dem Daumen ins Gewölbe. Gibt sie sofort nach?

Und schauen Sie hinten drauf. Ist die Ferse in einer Schale, oder liegt sie auf einer flachen Fläche?

Das ist keine Diagnose. Aber es sagt Ihnen in 30 Sekunden, worauf Ihre bisherige Sohle ausgelegt war.

Passt das in meine Schuhe? In normale Alltags- und Arbeitsschuhe. Vorhandene Innensohle raus, Medithal rein.

Fühlt sich das komisch an? Am Anfang ja. Sie spüren, dass unter dem Gewölbe etwas steht und dass die Ferse fester sitzt. Das ist so gewollt. Es soll ja unterstützen.

Wie lange dauert es? Ich verspreche Ihnen keine Woche. Das wäre unseriös. Die Studien oben arbeiten mit Zeiträumen von 8 Wochen und mehr.

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Was diese Diagnose meine Frau gekostet hat

Unsere Rechnung über 14 Monate

Gelsohlen, 3 Paare75 €
Weiche Schuhe149 €
Maßanfertigung, Selbstzahler480 €
Physiotherapie, 8 Stunden selbst gezahlt320 €
Stoßwellentherapie, 5 Sitzungen900 €
Kortisonspritze90 €
Summe2.014 €

Das Bittere daran ist nicht das Geld.

Es ist, dass sie nach dieser ganzen Liste genau dasselbe gesagt hat wie am Anfang.

„Bleibt das jetzt so?"

Die Medithal Pro 2.0 kostet 49,99 Euro.

Das ist ungefähr ein Zehntel dessen, was wir allein für die Maßanfertigung bezahlt haben. Und weniger, als eine einzige Sitzung Stoßwelle bei uns gekostet hat.

Ich sage das nicht, weil billig automatisch besser wäre.

Sondern weil die Studie von vorhin genau das gezeigt hat: Nicht der Preis entscheidet, sondern der Aufbau.

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100 Tage. Also 100 Morgen.

Wenn Sie schon einmal etwas gekauft haben, das Sie nicht zurückgeben konnten, kennen Sie das Gefühl an dieser Stelle.

Sie müssen heute nicht entscheiden, ob das bei Ihnen funktioniert.

Sie tragen die Medithal Pro 2.0 100 Tage lang in Ihren normalen Schuhen. Und schicken sie zurück, wenn sich für Sie nichts ändert.

100 Tage sind über 3 Monate.

Das sind 100 Morgen. In genau dem Moment, um den es hier die ganze Zeit geht.

Sie kaufen keine Behauptung. Sie kaufen die Möglichkeit, es selbst zu prüfen.

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Woran Sie merken werden, dass sich etwas verändert hat

Nicht an einem großen Moment.

Sondern daran, dass Sie eines Morgens in der Küche stehen, Kaffee machen, und feststellen, dass Sie noch gar nicht an Ihren Fuß gedacht haben.

Dass Sie aufstehen und einfach losgehen. Ohne erst den Fuß zu kreisen und die ersten Schritte abzuwarten.

Dass Sie im Supermarkt nicht mehr wissen müssen, wo die kürzeren Wege sind.

Dass Sie abends nach Hause kommen und den Fuß nicht hochlegen.

Dass am Sonntag jemand fragt, ob Sie mitkommen.

Und Sie einfach ja sagen. Ohne vorher zu rechnen.

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Sie haben zwei Möglichkeiten

Zwei Wege bei anhaltendem Fersenschmerz

Weg 1: Bei dem bleiben, was Sie bisher machen.

Wenn Ihr bisheriger Ansatz für Sie ausreicht und Ihre Morgen von Woche zu Woche besser werden, dann ist das völlig in Ordnung. Bleiben Sie dabei.

Weg 2: Einen anders aufgebauten Ansatz testen.

Eine Sohle, die Gewölbeunterstützung, Fersenführung und Dämpfung kombiniert, statt nur einen dieser Punkte abzudecken.

Und 100 Tage lang in Ihrem eigenen Alltag prüfen, was sich verändert.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass bei Ihnen dasselbe dahintersteckt wie bei meiner Frau. Dafür müsste ich Ihren Fuß sehen.

Aber wenn Sie mit Ihrem bisherigen Ansatz seit Monaten nicht weiterkommen, gibt es wenig Grund, denselben Versuch einfach noch länger zu wiederholen.

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Klaus F.
Facharzt für Orthopädie

PS. Falls Sie nur eine Sache aus diesem Text mitnehmen, dann diese: Drehen Sie heute Abend Ihren meistgetragenen Schuh um und schauen Sie sich die Ferse an. Das ist keine Diagnose. Aber es zeigt Ihnen, wie dieser Schuh über die letzten Monate belastet wurde. Und für viele meiner Patienten war das der erste Moment, in dem sie über ihren Fuß nachgedacht haben statt über ihr Röntgenbild.

PS 2. Meine Frau ist im Juni das erste Mal seit über einem Jahr wieder mit mir am Fluss gelaufen. Nicht die ganze Runde. Aber sie hat auf dem Rückweg nach der Uhrzeit gefragt statt nach der nächsten Bank. Wenn Sie meine Frau kennen würden, wüssten Sie, was das heißt.

Quellen

Kirkpatrick J. et al.: The plantar calcaneal spur – a review of anatomy, histology, etiology and key associations. Journal of Anatomy, 2017. (Fersensporne bei 10–63 % beschwerdefreier Kontrollpersonen)

Heel Pain – Plantar Fasciitis: Clinical Practice Guidelines, Revision 2023. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 53(12).

Effectiveness of prefabricated and customized foot orthoses made from low-cost EVA in plantar fasciitis (plantarer Fersenschmerz): a double-blinded randomized controlled trial, 142 participants, 8 weeks.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine Anzeige. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Die Medithal Pro 2.0 ist eine Einlegesohle. Individuelle Erfahrungen können unterschiedlich ausfallen. Nicht jeder Fersenschmerz hat dieselbe Ursache. Die genannte Studie bezieht sich auf Fußorthesen allgemein, nicht auf dieses konkrete Produkt. Bei starken, plötzlich auftretenden oder sich verändernden Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.